

Der Förderverein Gasmaschinenzentrale e.V.
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Die Schliessung der
Maxhütte 1992
Die Gesellschaft
Arbeit und Umwelt
Die Gründung des
Fördervereins
Erhaltungsmaßnahmen
1997 - 2000
Die Nutzungskonzeption
des Fördervereins
Ausstellungen in der
Gasmaschinenzentrale
Die Sanierungen in der
Gasmaschinenzentrale
Ziele und Projekte
des Fördervereins
Die Ziele und Projekte des Fördervereins Gasmaschinenzentrale e.V.



Exkursion des Vereins nach Eisen.
hüttenstadt im Jahr 2000


Besuch der Völklinger Hütte 2003


Mitgliederinformation "INFO-MAX"


Eröffnung der Oldtimer-Ausstellung
2006 - V.l.n.r: Stellvtr. Vereinsvor-
sitzender Helmut Franke, Dr. Ernst
vom Thür.
Landwirtschaftsministe-
rium, Horst Sterzk, ehem. Bürger-
meister Unterwellenborn.


Konzert des Jugendblasorchesters
Zwickau zur Oldtimer-Ausstellung 06


Unterzeichnung des Freundschafts-
vertrages mit dem "Geschichtsver-
ein Chemiestandort Schwarza e.V."

Zum Dowload des aktuellen INFOMAX
klicken Sie bitte auf den Button
Im Mittelpunkt der Arbeit des Fördervereins steht weiterhin, durch eine kos-
tendeckende Nutzung der
Gasmaschinenzentrale sowohl den Erhalt
zu sichern als auch einen Anziehungspunkt für die Region
zu schaffen.
Gleichzeitig wurde seit der Gründung Wert auf die Entwicklung eines leben-
digen Vereinslebens gelegt.
Neben Veranstaltungen in der Gasmaschinen-
zentrale wurden jedes Jahr Besuche in Industriemuseen, von
Industrie-
denkmalen, Treffen mit Vereinen mit ähnlicher Zielstellung und andere
Veranstaltungen organisiert und durchgeführt.
Höhepunkte waren die Fahrten nach Eisenhüttenstadt zum 50. Jahrestag der
Inbetriebnahme des ersten Hochofens im
damaligen EKO, nach Brandenburg
und Dessau, nach Sulzbach-Rosenberg, nach Völklingen, in die Erz- und
Kohlegruben
des Harzes sowie in das Industriemuseum Thale, aber auch in
die nähere Umgebung wie nach Ziegenruck und Goldisthal.
Diese Veran-
staltungen finden immer größeren Zuspruch, festigen die Zusammengehörig-
keit im Verein, helfen neue
Ideen zu entwickeln und tragen dazu bei, neue
Mitglieder zu gewinnen.
Ein besonderes Projekt ist das regelmäßige Erscheinen der für die Mitglieder
bestimmten Kurzinformation "INFO-MAX".
In Faltblattform erfährt jedes Mit-
glied aktuelle Probleme und Termine im Vereinsleben. Für die Gestaltung und
Herstellung
haben sich die Vorstandsmitglieder Wolfgang Kaminsky und Wer-
ner Zink besonders verdient gemacht.
Durch die Förderung von Fernsehsen-
dungen, die in der ARD und im "Offenen Kanal Saalfeld"erschienen, konnte
eine
weitere Bekanntheit erreicht werden.
Wichtigste Aufgabe bleibt aber die Gestaltung von publikumswirksamen Veranstaltungen in der Gasma-
schinenzentrale.
Das ist zur Zeit die einzige Lösung zur Erwirtschaftung von Einnahmen, die zur Kosten-
deckung beitragen können.
Aufbauend auf den bereits seit 1997 vom Verein erarbeiteten Nutzungsvor-
schlägen hat besonders in den letzten Jahren
Rudolf Behning daran gearbeitet, alle Voraussetzungen für
größere Veranstaltungen zu ermitteln, mit den zuständigen
Behörden und der LEG abzustimmen und
Lösungen zur Realisierung zu schaffen.
In einer 2002 vom Verein eingeleiteten Initiative wurden die Unternehmen der Region aufgerufen, durch
Spenden oder
die Bereitstellung von Leistungen mitzuhelfen, Voraussetzungen für die Durchführung von
Veranstaltungen in der
Gasmaschinenzentrale zu schaffen. Mehrere Unternehmen haben sich beteiligt,
so dass inzwischen eine
Notbeleuchtung installiert, eine Transportplattform für den Kran angeschafft,
ein Kassenraum mit Büro und eine
Außentreppe an der Südseite als notwendiger Fluchtweg und Zugang
zur Hallenebene errichtet werden konnten.
Entscheidend für die Entwicklung der Veranstaltungen in der Gasmaschinenzentrale war die Bestätigung der
Strukturanpassungsmaßnahme "Werterhaltung Schaudenkmal Gaszentrale" ab 1. März 2002 und die
Besetzung
dieser Maßnahme mit den Vereinsmitgliedern Helmut Franke und Norbert Bösel. Als Träger
dieser Maßnahme
wurde das Bildungszentrum Saalfeld gewonnen. Die 5jährige Laufzeit der Maßnahme war
eine wichtige Voraussetzung
für eine qualifizierte und engagierte Arbeit beider Mitarbeiter. Ihrem Engagement
verdankt der Verein den Aufschwung im
Veranstaltungsgeschehen der Jahre ab 2002.
Deshalb traf den Verein der plötzliche Tod von Helmut Franke 2007 in einer
für die weitere Entwicklung des
Schaudenkmals so wichtigen Periode besonders hart. Helmut Franke hat mit viel Ideenreichtum
und
unermüdlichem Einsatz viel für den Verein geleist und sich so einen unvergessenen Platz in unserem
Gedenken geschaffen.
In Eigenleistungen haben die Mitarbeiter Versammlungs-, Aufenthalts- und Vorführräume gestaltet und
renoviert.
Dadurch ist es bereits jetzt möglich, eine Vielzahl von Veranstaltungen, angefangen von Nutzung
der Freiflächen
für 300 Besucher bis zu kleineren Familienfeiern, zu gestalten.
Die von der Firma Exner
gespendete Bühne und die von der Firma GAUS übergebenen mehr als 300 Stühle gewährleisten
die
Durchführung von größeren Veranstaltungen bis hin zu Familienfeiern. Die Vielfalt von Veranstaltungen,
vor allem in
den Jahren 2003 bis heute, wären ohne diese Vorarbeiten nicht möglich gewesen.
Heute ist die Gasmaschinenzentrale aus dem Veranstaltungsleben der Region nicht mehr wegzudenken.
Von Großveranstaltungen wie der Festveranstaltung 725 Jahre Röblitz und 75 Jahre Gasmaschinenzentrale
bis
zu Oldtimer-Ausstellungen, Märkten, Box-und Skatturnieren, Kunstausstellungen, Konzerten, Vortrags-
und
Disco-Veranstaltungen wurde vieles in den letzten Jahren für die Menschen der Region durchgeführt.
Immer begegnen
die Veranstaltungsteilnehmer in der Halle den Monumenten der metallurgischen Geschichte
des Stahlstandortes
Unterwellenborn und lassen sich von dem einmaligen Reiz der geschichtsträchtigen Halle
verzaubern.
Die Mitgliederzahl konnte in den letzten Jahren deutlich auf über 200 erhöht werden. Mit dem Beitritt einer
Vielzahl von Beschäftigten des Stahlwerks ist auch eine Verjüngung des Vereins erreicht worden. Zwei
Mitarbeiter
des Stahlwerks wurden in den Vorstand gewählt und leisten eine nicht mehr wegzudenkende
aktive Arbeit. Auch die
Zahl der Mitgliedsunternehmen ist auf 25 gewachsen.
Damit können wir uns auf ein breites Spektrum von Rat und Tat stützen.
Auch die Zusammenarbeit mit gleich gesinnten Vereinen zur Traditionspflege ist ein wichtiger Aspekt der Tätigkeit
unseres Fördervereins. Mit dem Geschichtsverein Maxhütte verbindet uns ohnehin vieles, so dass die Zusammenarbeit
hier schon seit langem existiert. Weiterhin wurde 2003 mit dem Förderverein Bergbaumuseum "Schwarze Crux" in
Suhl-Vesser ein Kooperationsvertrag geschlossen. Auch mit dem Geschichtsverein zur Geschichte des Chemiestandortes
Schwarza gibt es seit 2005 eine Erklärung zur Zusammenarbeit beider Vereine.
Der Verein bemüht sich weiterhin, die nunmehr über 75 Jahre alte Gasmaschinenzentrale, die bis 1992
für den Betrieb
der Maxhütte unentbehrlich war, so zu gestalten, dass die ehemaligen Mitarbeiter sich hier
wieder finden und
stolz auf ihre Lebensleistung zurückblicken können. Aber auch für alle Menschen, die
einmal in der alten Maxhütte
gearbeitet haben und die, die heute im Stahlwerk Thüringen tätig sind, soll die
Gasmaschinenzentrale nicht nur
Erinnerung sein, sondern auch ein lebendiges Denkmal, das immer wieder
mit interessanten Veranstaltungen
zum Verweilen einlädt.
