











Herzlich Willkommen im "Schaudenkmal Gasmaschinenzentrale" Unterwellenborn
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und seine Geschichte
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Industriedenkmale erzählen Geschichte.
Die in den Jahren von 1921 bis 1928 erbaute Gasmaschinen-
zentrale der ehemaligen Maxhütte Unterwellenborn ist ein
Beispiel aus dem reichhaltigen Kanon deutscher Industrie-
geschichte. Angetrieben von dem bei der Roheisenerzeu-
gung in den Hochöfen anfallendem Gichtgas, produzierten
hier 7 Groß-Gasmaschinen den Hochofenwind, Pressluft für
das Thomas-Stahlwerk und Elektroenergie. Heute nennt man
solche Verfahren der mehrfachen Energienutzung Synergie...
Von der wechselvollen, 120jährigen, Geschichte der Maxhütte
sind nur wenige Zeugen übrig geblieben. Eines davon ist die
Gasmaschinenzentrale. Bis Mitte der 90er Jahre des vergange-
nen Jahrhunderts noch inmitten des riesigen Maxhüttenareals
stehend, ist sie heute nach dem Bau der B 281 - Ortsumfahrung
Unterwellenborns allen interessierten Besuchern zugänglich.


Von den ehemals 7 Großgasmaschinen ist als einzige der Gasdynamo III der Firma "Thyssen & Co." mit einem
Schwungradgenerator der Firma "Siemens & Schuckert" erhalten geblieben und bildet heute das Kernstück der
Ausstellung in der Gasmaschinenzentrale. Hinzu kommen vielfältige materielle Zeitzeugen aus der Maxhütten-
geschichte. Darüber hinaus wird durch Ausstellungsstücke auch der Produktionsprozess im heutigen Stahlwerk
Thüringen dokumentiert. Der Förderverein "Schaudenkmal Gaszentrale e.V." Unterwellenborn lädt Sie ein - zu
einer interessanten und spannenden Zeitreise durch ein bedeutendes Kapitel deutscher Industriegeschichte...







